Keine Einschränkung von Automaten-Läden
In Zeiten wachsender Herausforderungen im Einzelhandel leisten Automatenläden einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung – insbesondere nach Ladenschluss, der in Bayern immer noch restriktiv gehandhabt wird. Eine mögliche Einschränkung oder zusätzliche Regulierung dieser innovativen Verkaufsform würde nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung hemmen, sondern auch Verbraucherinnen und Verbrauchern schaden.
Automatenläden bieten rund um die Uhr Zugang zu wichtigen Produkten des täglichen Bedarfs. Sie ermöglichen den Einkauf unabhängig von Öffnungszeiten und Personalverfügbarkeit – ein großer Vorteil für Schichtarbeitende, Familien und ältere Menschen. Zudem fördern sie regionale Wertschöpfung, da manche, wie z.B. Direktvermarkter auf lokale Erzeugnisse setzen und so kleine Produzenten unterstützen. Durch den Wegfall klassischer Ladenmieten und Personalkosten sind Automatenläden auch für Gründerinnen und Gründer eine wirtschaftlich attraktive Alternative.
Darüber hinaus tragen moderne Automaten durch digitale Bezahlverfahren und intelligente Bestandsverwaltung zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit bei. „Ob ich im klassischen Discounter meine Einkäufe inzwischen selbst scanne und bargeldlos bezahle oder die Waren aus einem Automaten nehme, macht keinen großen unterschied mehr“, so Eichmann. „Zudem sind die Automatenläden keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. Sie decken hauptsächlich spontane Nachfrage, niemand wird seinen Wocheneinkauf in einem Automatenladen machen.“
Eine Einschränkung dieser zukunftsweisenden Verkaufsform wäre daher ein Rückschritt. Statt Hürden aufzubauen, sollten Politik und Verwaltung Rahmenbedingungen schaffen, die Innovation und moderne Nahversorgung fördern.