Spielplatz-Satzung ist ein reiner Papiertiger

Zur Abstimmung des Fürther Stadtrats zur Beibehaltung der Spielplatz-Satzung erklärt der FDP-Stadtrat Stephan Eichmann:
„Unstrittig ist, dass mehr Kinderspielplätze sinnvoll sind – aber die Spielplatz-Satzung ist ein reiner Papiertiger und schafft keine Abhilfe. Bei Wohneinheiten mit 20 Wohnungen müsste nach dieser ein Sandkasten und ein bis zwei Wipptiere geschaffen werden. Das hilft den Kindern nicht. Eine Ablöse erhöht aber die Baukosten und damit auch die Wohnungskosten – um immerhin circa 5.000 - 10.000 Euro pro Wohneinheit. Mit einer Reform der Bauordnung wäre gestern eine Entlastung möglich gewesen, leider hat die SPD sich dem verweigert. Die SPD verhält sich hier widersprüchlich zu ihrer eigenen Bundesregierung: Entbürokratisierung-Wille und Senkung der Baukosten bleiben nur Lippenbekenntnis. Am Ende ist niemandem geholfen: es gibt keine besseren Spielplätze für Kinder und erst recht keinen günstigeren Wohnraum. Politik für die Menschen vor Ort sieht anders aus.“